Unkersdorfer Straße 14

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  • 7 Wohnungen
  • Wohnflächen: 42.8m² - 114.57m²
  • Stellplätze: Ja

Ein Gemeinschaftsprojekt mit der Elbtal Bau- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH

Bei dem Objekt Unkersdorfer Straße 14 handelt es sich um ein um 1900 errichtetes Mehrfamilienwohnhaus. Das Objekt liegt in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet der Stadt Dresden.
Es wurde unter besonderer Beachtung der Auflagen und weitgehender Erhaltung der Substanz saniert und modernisiert. Es entstanden 7 modern ausgestattete Eigentumswohnungen mit Balkon bzw. Terrasse.

Lage

Die auf einer leichten Anhöhe verlaufende Unkersdorfer Straße wurde 1891 angelegt und zunächst Hohe Straße genannt. Wenig später begann die Bebauung mit den für Cotta und Löbtau typischen “Würfelhäusern”.
Im Zusammenhang mit der Eingemeindung Cottas erfolgte 1904 die Umbenennung in Unkersdorfer Straße. Im 19. Jahrhundert entstanden in den Cottaer Nachbarorten Löbtau und Friedrichstadt zahlreiche Industriebetriebe, die zu einer deutlichen Zunahme der Bevölkerung führten.
Obwohl Cotta selbst von der Industrialisierung nur wenig betroffen war, entwickelte sich das frühere Dorf zum Arbeiterwohnort. Rund um den ehemaligen Dorfkern Altcotta wurde ein schachbrettartiges Straßennetz angelegt und mit Mehrfamilien-Mietshäusern bebaut. Die auch als “Würfelhäuser” oder “Kaffeemühlen” bezeichneten Gebäude in offener Bauweise sind bis heute typisch für Cotta und seine Nachbarstadtteile geblieben.
Die neuentstandenen Straßen erhielten ihre Namen meist nach umliegenden Ortschaften bzw. nach bekannten Dichtern und Schriftstellern. Am 1. Januar 1903 kam der Ort als Stadtteil zu Dresden.
Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren in Cotta einige neue öffentliche Gebäude errichtet worden. An Stelle einer 1866 im Preußisch - Österreichischen Krieg aufgeworfenen Schanze entstand nach 1875 ein kleines Geschäftsviertel mit der Schanzen-Apotheke. Ab 1897 bildete Cotta eine eigene Parochie, für die nach dem Ersten Weltkrieg die evangelische Heilandskirche erbaut wurde. Bereits 1906 hatten die Katholiken eine eigene katholische Kirche erhalten. 1927 folgte an der Hühndorfer Straße die evangelisch-methodistische Immanuelkirche. 1899-1901 ließ sich die Gemeinde im Dorfkern ein repräsentatives Rathaus errichten, in welchem heute das Ortsamt Cotta seinen Sitz hat.
Das Rathaus Cotta entstand zwischen 1899 und 1901 als Verwaltungssitz der damals noch selbstständigen Gemeinde an Stelle des früheren Dorfteichs und einiger für den Bau abgetragener Wohnhäuser. Das Gebäude wurde vom Ortsbauinspektor Bernhard Seitz entworfen und vom Architekten Reinhold Voretzsch im Stil der Neorenaissance baukünstlerisch gestaltet. Ferner wirkten die Baumeister Georg Hermann Heinse und Hermann Speck mit. U.a. erhielt das Haus an der Fassade verschiedene Wappenplastiken, Darstellungen mit Pflanzen- und Tiermotiven und einen knapp 50 Meter hohen Turm. Im Inneren befanden sich die Verwaltungsräume der Gemeinde, ein mit Glasmalereien geschmückter Sitzungssaal und im Erdgeschoss die Arrestanstalt des Ortes. Am 24. April 1901 erfolgte die feierliche Einweihung des Cottaer Rathauses. Seit 1991 hat hier das Ortsamt Cotta seinen Sitz. Zugleich begann eine 1998 abgeschlossene umfangreiche Sanierung des Rathauses, welches bis heute ein Wahrzeichen des Dresdner Westens ist.
Erst nach 1990 wurde mit der Sanierung des Stadtviertels begonnen. Neben der Modernisierung zahlreicher Wohnhäuser wurden 1993 auch einige moderne Büro- und Hotelbauten in Cotta errichtet. An Stelle der 2002 abgerissenen alten Dorfschänke “Zum Frosch” entstand ein modernes Stadtteilzentrum.

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